Wochenglück 160526 - eine Radtour zum Mamatag

Wieder ist eine Woche rum und wieder gibt es mein Wochenglück nachzulesen. Und dieses Mal hatte ich zumindest am Wochenende wirkliches Wochenglück. Aber fangen wir mal langsam an....

Am Samstag hatten wir zum Einkaufen die Vermutung, dass es mal wieder richtig voll sein könnte, denn bereits im Radio brachten sie, dass man in unserem Einkaufszentrum heute für Muttertag basteln konnte. Meistens, wenn so eine Aktion angeboten wird, ist es dann beim Einkaufen richtig voll. Aber wir hatten Glück, wir waren die einzigen. So konnte sich mein Kleiner in Ruhe aussuchen, was er gerne basteln möchte. Das fertige Bauwerk siehst du dann ein paar Bilder später.

*Dieser Beitrag enthält Werbung

Denn erstmal mussten im Anschluss einige Spieße vorbereitet werden. Wir wurden zu einem Mitbring-Geburtstag eingeladen. Jeder der Gäste sollte eine Kleinigkeit zum Buffet mitbringen. Wir haben uns für einige Spieße zum nebenbei futtern entschieden.

glutenfreie Pizzatassen- und Snackrezept by Luna

Hallo,

ich freue mich, dass du vorbei guckst. Es ist länger her, dass ich einen Bericht geschrieben habe.

Aber heute geht es um 2 richtig leckere Rezepte:

Tassenpizza:

dieses Grundrezept habe ich von @FabiundPhil    

Zutaten:

  • glutenfreien Toast
  • 1 Ei
  • Salami
  • Käse
  • Pizzagewürz/ Paprikapulver
  • Ketchup
Zubereitung: 
  1. Du schneidest den Toast in kleine Stücke. Diese gibst du in eine kleine Schüssel oder eine große Tasse und oben drüber schlägst du ein Ei auf.
  2. Danach machst du überall Ketchup hin und legst den Käse oben drauf
  3. Zum Schluss legst du noch Salami oben auf und würzt alles 
  4. Die Mikrowelle wird auf 600-800 Watt eingestellt und die Schüssel für 2 min warm gemacht

Interview mit Sybille von miteigenenhaenden.de

Sibylle hat mir ein Kommentar bei meinem Beitrag Peter Maffay: Ein starkes Gesicht für Kinder mit Zöliakie hinterlassen, welcher mich dazu inspiriert hat, noch einmal genauer nachzufragen. Daraus ist ein kleines Interview mit ihr entstanden:

Seit wann hast du denn die Diagnose und wie seit ihr darauf gekommen? Sprich welche Symptome hattest du?

Meine Diagnose kam 2006 durch ein Familienscreening zustande. Da ich nicht die Erste war, war ich darauf gefasst und es hat mich nicht mehr groß überrascht.

Ich war froh, dass die Zöliakie so entdeckt wurde, denn mit einer unentdeckten Zöliakie zu leben ist auch nicht gut. Stichwort Langzeitfolgen. 

Da ich bis zur Diagnose schon über 40 Jahre mit den eher untypischen Symptomen gelebt hatte, habe ich erst da entdeckt, dass viele meiner "Zipperlein" auf die Zöliakie zurückzuführen sind. Niemand hatte jemals hinterfragt, warum ich schon als Kind Kalzium- und Eisenmangel hatte, warum meine Zähne so kaputt waren, warum ich immer wieder Wachstumspausen hatte. Selbst als ich mit 27 Jahren die Diagnose Osteoporose bekam, hat kein Arzt nach der Ursache geschaut. Osteoporose ist halt erblich bedingt .... naja. 

Was war bei dir damals der 1. Gedanken, als du davon erfahren hast?

Mein erster Gedanke war: "Ok, dann sind wir zu zweit." Ich war, wie erwähnt, vorgewarnt und wusste schon so etwa was diese Diagnose bedeutet. Es war auch etwas Erleichterung, denn ich konnte ab jetzt aktiv schlimmere Folgen verhindern. 

Natürlich ist so eine Diagnose unschön, aber man soll ja immer auch das Positive sehen. ;-)

Du meintest, du kaufst kaum glutenfreie Produkte. Auf welche kannst du aber nicht verzichten? Also was sind deine Basics?

Wochenglück 090526 - Zwischen Nostalgie, Jazz und kleinen Glücksmomenten

Die letzte Woche begann mit einem schönem Treffen bei meiner besten Freundin. Wir haben uns recht spontan zu einem kleinen Grillerchen getroffen und die Zeit genutzt, um uns mal wieder über alles aktuelle auszusprechen. Immerhin sieht man sich ja sonst recht selten. Zu viel Alltag und zu weit für ganz spontane Geschichten auseinander.


Eigentlich wollten wir uns gleich am nächsten Tag schon wieder treffen, um mit den Kids aufs Jazzfestival zu gehen. 
Schlussendlich war ich dann aber alleine mit meinen Kids, weil 1. dann meine Freundin mit ihrem Jungen nicht mehr los und 2. meine Mum auch nicht spontan einspringen wollte.
Mein Mann war schon mit unserem Nachbarn verabredet, somit sind wir dann alleine hin.

Peter Maffay: Ein starkes Gesicht für Kinder mit Zöliakie

Wie verbreitet ist Zöliakie wirklich?

Aktuelle epidemiologische Studien schätzen, dass etwa 1 % der deutschen Bevölkerung an Zöliakie leidet – das wären rund 830.000 Menschen. Tatsächlich diagnostiziert sind davon jedoch nur 10–25 %. Das bedeutet: Hunderttausende wissen nicht, dass sie Zöliakie haben. (Quelle: Glutenunverträglichkeit: Studie bescheinigt steigendes Bewusstsein)

Diese Aussage und weitere tolle Ansätze sind in einem aktuellen Interview mit Peter Maffay beschrieben. Man kann es noch einmal hier nachlesen: Zöliakie sichtbar machen: Allianz für mehr Verständnis, Aufklärung und ... | Presseportal

Ein Gesicht für die Zöliakie 

*Dieser Beitrag enthält Werbung wegen Namensnennung

Ich finde es gut, dass es nun ein bekanntes Gesicht gibt, welches öffentlich von dieser Symptomatik und Problematik berichtet. Es betrifft die Familie um Peter Maffay zwar nicht direkt, aber immerhin mussten sie sich durch ihr privates Umfeld einmal mehr mit dieser Autoimmunerkrankung beschäftigen. Und genau hier ist der wichtige Punkt. Es beschäftigen sich leider noch viel zu wenige mit dieser Problematik. 

Einerseits werden immer noch viel zu wenig Menschen daraufhin diagnostiziert und ernähren sich somit falsch und wundern sich so über ihre anhaltenden Symptome und auf der anderen Seite wird einem das Leben mit Zöliakie immer noch etwas schwer gemacht.

Zöliakie im Einzelhandel