Diese Woche war bei uns geprägt von einem Thema:
Wie kann ich meinen Kindern beibringen nicht immer nur an sich zu denken und mit Scheuklappen durch die Gegend zu laufen und weder links noch rechts gucken?
Kennst du diese Phase? (Ich hoffe doch dass es nur eine Phase ist?!)
Wir haben aktuell das Problem, dass vergessen wird zu reden.
Also, so wirklich im wörtlichem Sinne kann man es nicht sehen, es wird geredet, sogar recht viel, aber nicht über die Themen die eigentlich wichtiger wären.
Denn zum Beispiel warte ich seit 3 Wochen auf einen Kuchenwunsch zum Geburtstag, oder einen Wunsch bezüglich des Girl´s Days nachdem der 1. Wunsch nicht geklappt hat oder einfach nach einer Aussage, wie mein Kind von einer Freundin nach Hause kommt.
Es mögen Kleinigkeiten sein, aber kennst du das, wenn du gefühlte 100 Mal nachfragst und keine Antwort beziehungsweise die Antwort "mache ich noch" bekommst?
Ich oder auch mein Mann, wir haben 100.000 Sachen im Kopf an die wir denken müssen und die Kids müssen ja eigentlich nur an ihren Krams denken. Und trotzdem denkst du für sie und ihre Deadlines auch noch mit, fragst ständig nach und kommst einfach zu keinem Ergebnis.
Ja, vermutlich ist das wirklich einfach Pubertät, aber kann halt an manchen Tagen einfach für Chaos im Kopf sorgen.
Dass der Kleine noch nicht an alles denkt, das ist klar. Der muss das mit seinen 7 Jahren einfach noch lernen. Aber mit nun 13 Jahren?
Zum Beispiel sah am Mittwoch mein Kofferraum einfach mal so aus:

Schulranzen, Sportzeug, Mittagessen, Papier - da Papierdienst in der Schule, mein Kostüm und Teil vom Kostüm für den Kleinen. Ich musste daran denken eher Feierabend zu machen, Luna meinen Standort schicken, damit sie sich rechtzeitig zuhause zum Abholen fertig macht, nachfragen, ob und was sie alles eingepackt hat, an den Einkauf im Nachgang denken (wo ich dann doch die Erdbeeren für den Geburtstagskuchen vergessen habe) und habe dann natürlich aufgrund des Kopfchaos meinen Rucksack samt Kostüm (und meinem Sektchen als Geschenk) beim Auftrittsort liegen lassen.

Und war dann natürlich erstmal sackig, wieso eigentlich immer nur ich an alles denken muss und die Kids einfach immer nur losrennen, ohne mal zu gucken, ob sie mir vielleicht was abnehmen können, ob wir alles haben etc.
Ich habe mich später wieder ein bekommen, aber so zieht sich das gerade ein wenig durch unsere Wochen. Ich hoffe, wie gesagt, dass es sich nur um eine Phase handelt und ich meine Kinder demnächst zu mitdenkenden Kindern erziehe.
Genauso, wie ich ihnen gesagt habe, dass wenn ihre Termine im Kopf zu viel werden, sie sich sie aufschreiben sollen und mich ansprechen können, um manche Dinge einfach gemeinsam zu machen. Aber ich möchte, dass es von ihnen kommt. Meine Termine nimmt mir immerhin auch keiner ab. Wie lange hält die Phase an? Kommt bald Besserung?
Der Rest der Woche war geprägt von Geburtstagen.
Zuerst haben wir den 70. Geburtstag von Schwiegermama im Espitas nachgeholt.
Ich konnte wieder meine leckeren süßen Nachos essen. Yammie. Wie es sonst essenstechnisch ablief, habe ich die Woche bereits beim Thema mit Zöliakie alt werden erzählt.





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