Unsere Faschingssaison hat noch nicht mal richtig angefangen und schon sehne ich mich nach ein bisschen mehr Alltag. Gefühlt bin ich nur noch in unserem Probenraum und habe keine Zeit um ein bisschen runter zu kommen.
Ich weiß wir sind in der heißen Phase, wir feiern Jubiläum und alles soll am Besten perfekt sein. Das erfordert Disziplin und viel Training. Aber so langsam komme ich an meine Grenzen.
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| Den passenden Kalenderspruch zu meiner Gefühlslage |
Diese Woche kam dann noch eine Schulung, ein Elterngespräch und eine ärztliche Auswertung hinzu, weswegen ich meinen Kleinen gefühlt fast nie gesehen habe.
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| u.a. Brandschutzschulung |
Somit merke ich diesen Wunsch von Alltag nicht nur bei mir, sondern merke es nun auch verstärkt bei meinem kleinen Schatz, der sich nach seiner Mama sehnt. Seit Mittwoch bin ich dadurch ein bisschen zerrissen und fühle mich doch ein wenig kaputt.
Diese ganze Jonglage mit den vielen Terminen, kaum Ruhe und Erholung, das fängt an ganz schön zu zehren. Und wie gesagt, die eigentlichen Abendveranstaltung haben aktuell noch nicht einmal angefangen!!!
Die letzten beiden Jahre habe ich mich so auf die Faschingssaison gefreut. Einmal durfte ich es als Prinzessin erleben und letztes Jahr als tanzendes Mitglied. Es war eine wirklich coole Zeit. Natürlich mussten wir auch vorher üben und proben, aber es war nicht ganz so oft und somit nicht ganz so kräftezehrend. Außerdem haben wir innerhalb des Vereins aktuell einige Spannungen (so wie es vermutlich in vielen Vereinen immer mal wieder vorkommt) und das strengt zusätzlich an.
Nebenbei plane ich auch noch beim Rosenmontagsumzug und beim Kinderfasching mit.
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| Morgenrot |
Einerseits ist es schön zu wissen, dass die Vereinsmitglieder so viel Vertrauen in uns setzen, dass sie uns so viele Aufgaben übergeben möchten, andererseits weiß ich nicht wie ich es meistern soll. Nun habe ich eine Aufgabe abgegeben und muss deswegen auch wieder Kritik hören. Du siehst, es ist momentan nicht so einfach.
Ich freue mich somit auf die Zeit, wenn es endlich los geht. Wenn das ganze Geplane und Geprobe endlich ein Ende findet und wir nur noch zum Feiern übergehen. 😁
Bis dahin heißt es für mich also Kräfte sammeln, vielleicht doch mal noch ein paar Momente der Ruhe finden und mich einfach mal wieder ein wenig von dem Kopfkino befreien.
Gut getan hat mir da tatsächlich das kalte, schneebedeckte, aber sonnige Wetter am Wochenende.

Anfangs war ich gar nicht so gut drauf und wollte eigentlich überhaupt nicht mit den Kindern rodeln gehen (gemecker und gezeter ist da immer vorprogrammiert), aber als ich dann ein wenig im Schnee gelaufen bin, bin ich so langsam wieder (gefühlsmäßig) aufgetaut und habe den Vormittag noch echt genossen.

Das sind vermutlich genau die Momente, die ich mir dann jetzt die nächsten 2 Wochen noch mehr suchen muss, um den Stress, die Hektik und Planerei ein wenig von mir wegzuschieben.
Verbloggt bei fraeulein-ordnung.de und grossekoepfe.de



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