Aber wir hatten Glück und konnten einfach so durchfahren.
Schlussendlich sind wir 17:30 Uhr endlich angekommen! Wir waren echt fertig.
Ein Hausboot direkt im Hafen.
Wir haben tatsächlich ein ziemliches Schnäppchen gemacht und uns mega vorher auf diese Unterkunft gefreut. Weil es doch mal etwas völlig anderes ist, als die üblichen Unterkunftsarten.
Und es war tatsächlich manchmal ganz schön spannend, aber dazu später mehr.
Wir hatten erst einmal Hunger und wollten etwas zum Abend essen. Viel hatte um diese Zeit leider nicht mehr offen. Auch dieses Restaurant macht eigentlich 18 Uhr zu, aber bedient haben sie noch bis 19:30 Uhr. In Deutschland kaum vorstellbar, da wirst teilweise 30 Min vor Ladenschluss schon weggeschickt.
Zumindest hatte ich hier einen Fischburger mit frischen Krabben. Die Scampis waren leider Kühlschrankkalt, das war jetzt nicht ganz so meins, aber es hat ansonsten richtig gut geschmeckt. Die Kinder hatten eine typisch Frankfurter Wurst und Pommes.
Mein Mann war noch überrascht. Er bestellt sich zur Feier des Abends dort ein großes Bier. Tja wir hatten nur nicht gesehen, dass ein großes Bier hier 0,75l groß ist !!! Es kam übrigens 50 Kronen, für alle die mal rechnen möchten 😉
Außerdem haben wir uns noch kurz die Gegend angesehen und natürlich den Abend mit EM-gucken ausklingen lassen. Dänemark gegen Deutschland in Dänemark 🙉
Legoland
Da es am nächsten Tag das beste Wetter der Woche geben sollte, sind wir direkt ins Legoland gefahren. Das war unser Ziel für diesen Urlaub. Aber darüber berichte ich mal in einem separaten Post noch einmal. Problem nur hier auch: Wir haben am Abend versucht uns Tickets zu buchen, nach Kauf der Karten stand plötzlich da: Bitte drucken Sie die Karten aus, das vorhalten des Handys zählt nicht 😨
Tja was machst da? Wir sind im Urlaub und haben zufällig keinen Drucker parat. Da wurde ich kurz nervös. Immerhin wollten wir die Tickets so knapp vor Ort buchen, da wir ja nun vorher nicht wussten, wie das Wetter werden wird, bei Regen magst da ja nun auch nicht gerade hin fahren.
Zum Glück habe ich dann noch gelesen, dass man die sich auch auf eine Legoland App laden kann. Diese haben wir dann auch genutzt, um das Parkticket zu bezahlen. Somit sank mein Puls wieder und der Abend war gerettet.
Also man fragt sich manchmal wirklich, wieso das alles so kompliziert werden muss.
Da habe ich den Abend dann mit einer schnellen Suppe für die Kinder und ein paar ruhigen, sonnigen Minuten auf der Terrasse ausklingen lassen. Es bleib übrigens beim einzigen Abendessen auf unseren 3 Terrassen!
01.07.2024 Vikingerhafen
Am Montag gönnten wir uns dann eine Mütze Schlaf und haben den Morgen ruhig angehen lassen. Haben ausgeschlafen, in Ruhe Frühstück gemacht und sind dann mit den Fahrrädern zum Vikingerhafen gefahren. Laut Karte hätte ich vermutet, dass dieser etwas weiter weg ist, aber in knapp 10 Minuten waren wir schon da.
Man musste sich im Kassenbereich für zusätzliche Münzen bzw. Aktivitäten entscheiden. Jede Aktivität kostete verschiedene Münzen. Da gab es erst einmal schon wieder ein großes hin und her, wie viele wir nun nehmen. Da der Park um 10 Uhr aufmache, wir halb 11 Uhr davor standen und die ersten Besucher bereits schon wieder raus kamen, wollte ich nicht zu viele Münzen kaufen - denn wer weiß, was uns hier erwartet!
Ich konnte mich tatsächlich durchsetzen und es hat auch so tatsächlich gut gepasst. Jedes der Kinder konnte seins machen und alle waren glücklich.
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| eine Gebetesstelle |
Es war recht niedlich gemacht. Es wurden einige Behausungen gezeigt, bei denen einen das Leben der Vikinger näher gebracht wurde. Kaum vorstellbar, wie dunkel das bei denen immer gewesen sein muss. Ich vermute, dass die Menschen damals bestimmt viel an der frischen Luft waren, um eben nicht so viel und so lange im Dunkeln zu sitzen. Ein kleines Highlight war das Plumpsklo am Wasser.
Für die Kinder gab es einen kleinen "Spielplatz" bei dem altes Spielzeug präsentiert wurde. Unter anderem dieses hier, wo die kleinen Figuren, die der Mann da gerade aufbaut, abgeschossen werden sollten. Hierzu wurde sich auf s Pferd oder auf ein Schwein gesetzt und versucht zu treffen.
Außerdem gab es Stelzen, sowie selbst gebaute Gewichte und Hanteln aus Holz.
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| eine Kirche |
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| ein Wohnhaus |
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| die Wassermühle |
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| Fladenbrot (1 Münze für die Eltern) |
Luna hat ihre Münzen dafür genutzt, ein Armband mit Runen zu gestalten. Es gab diese Tafel mit Runen-ABC und sie musste sich aussuchen, was sie schreiben möchte. Man malte es mit Bleistift vor, hat es dann kurz ins Wasser gepackt und einen Hammer mit Meißel bekommen, bei dem Man vorsichtig das vorher geschriebene nachzeichnen/hämmern sollte. (2 Münzen)
Der kleine Mann hat seine Münzen zum Bogenschießen und Kampftraining genutzt. (je 1 Münze) Er hat von einem Dänen gelernt, wie man sich mit einem Schild und einer Lanze verteidigt und wo man dann so hin gezielt hat. Das war schon recht interessant und die haben sich auch wirklich viel Zeit dafür genommen.
Außerdem konnte man noch mit einem kleinen Holzschiffchen am Stock am Wasser spielen. Und natürlich gab es auch Essen und Trinken im Park.
Für die Kinder gab es natürlich mal wieder nicht sehr viel Auswahl. Aber die Frau am Imbiss war total Kulant. Normalerweise gab es ein Kindermenü, wo die Kinder aber wieder keine Hot Dogs hätten essen können. Allerdings hat die nette Frau die Hot Dogs gegen Frankfurter Würste ohne Aufpreis getauscht (die hätten normal fast das Gleiche, wie das ganze Menü gekostet). Bei dem Jogurt gab es zwar so einen mit Müsli im Deckel, aber das habe ich dann einfach einen Tag später zum Frühstück gegessen. Zudem gab es noch ein Trinkpäckchen und Spielsteine.
Mit diesen hat sich vor allem der kleine Mann fast die ganze Zeit des Urlaubes beschäftigt. Ist ja nicht so, dass er sowas ähnliches bereits zuhause hat und es aussortiert hat. Aber hier fand er sie cool. Sie haben uns also den Urlaub etwas gerettet 😏.
Wir Eltern haben uns ein Panini geteilt und die Rest der Kinder gegessen, wie das eben immer so ist. 😂
Der Park hatte ansonsten noch einige Sport- und Kampfgeräte, wie zu einem Parquor aufgebaut. Und bot den Kindern viel Abwechslung. Es wurden auch des Öfteren Perlen verkauft, man hätte sich ein Ledersäckchen machen können. Wir waren auf einem Fischerboot. Man konnte beim traditionellen Kochen zugucken, alte Brettspiele spielen uvm.