Sonntag, 6. September 2026

Reisebericht: Verona - die Stadt von Romeo und Julia

Die Fahrt von Peschiera nach Verona war nicht nur sehr günstig, sondern auch sehr schnell. Innerhalb von 15 Minuten sind wir auf dem Hauptbahnhof angekommen und haben erst einmal auf dieses tolle Bauwerk geschaut. Es handelt sich hierbei um eine katholische Kirche, um genau zu sein die 
Parrocchia Santuario Cuore Immacolato di Maria - Tempio Votivo.


Den Weg in die Innenstadt hat man in ca. 30 Minuten erledigt. Hier geht man über eine große Brücke über den Canale Camuzzoni und dann immer weiter grob gerade aus, bis man als Erstes auf eine kleine Parkanlage dem Plazza Pradaval trifft. Von dort aus ist es nur noch ein Katzensprung bis man vor der Arena von Verona steht.


Diese bunten Häuser schicke ich zu niwibo und ihrem BUNTEN September

Auch diese Arena hat im Vordergrund eine kleine Parkanlage mit Springbrunnen.


Geht man an der Arena vorbei ist man auch schon in der Shopping Meile. Auch hier sind, wie in Mailand, sämtliche teuren Marken vertreten wie MAC, Victorias Secret, Dior ...


Mein Kleiner interessierte sich eher für den gut bestückten Süßigkeitenladen. Allerdings waren die Preise pro 100g auch schon fast unverschämt. 



Allerdings strotzt Verona nur so vor alten Gebäuden, Statuen und Kirchbauten. Hier wurden die alten Gebäude einfach nur restauriert und geben so der Stadt einen frischen, nostalgischen Charme.

Colonna Antica (Uhrenturm im Hintergrund)


Natürlich war auch diese Stadt ziemlich voll, aber man konnte auf dem Markt trotzdem super an den Ständen schlendern und sich die Handgearbeiteten Souviniers ansehen.

Vorbei an dem Uhrenturm kommt man auch zum Balkon von "Romeo und Julia".
Allerdings meinte Tina in der Kommentaren der Vergangenen "Was habe ich im Juli gelernt"-Reihe schon, dass dieser Balkon eigentlich gar nicht echt ist. Schade eigentlich.


Wir brauchten zumindest Mittags eine kleine Stärkung. Glutenfreie Nudeln sind in Italien komischerweise nicht so einfach zu bekommen. Denn sonst hätten wir uns mal in ein Nudelrestaurant gesetzt. So mussten wir aber Maps anschmeißen und nachsehen, wo wir am besten ein Restaurant mit glutenfreien Alternativen finden. In der Regel bekommt man da nur Pizzerien angezeigt. Somit stiefelten wir los und haben dann durch Zufall doch ein Restaurant gefunden, welches näher dran war, als das was Google vorgeschlagen hat. Und wir haben es nicht bereut.
2€ mussten wir für die glutenfreie Variante dazu bezahlen. Und das taten wir wirklich gern, denn sieh selbst - mir gegenüber sitzt Luna und sie hat eine extra selbstgebackene Salamipizza bekommen. Kein Schär Teig!
Es war wirklich toll. 
(Ob das in den Pizzerien wirklich nicht kontaminiert sein kann - keine Ahnung!
Aber tatsächlich wollten wir auch nicht explizit immer danach fragen, wir waren schon glücklich, wenn glutenfreie Möglichkeit auf der Karte stand. Tatsächlich hatten wir es in dem gesamten Urlaub auch nur 1x wo es beiden Kindern im Bauch rum ging, ansonsten hatten wir keine Probleme!)


Und auch sonst hat uns Verona wirklich sehr gefallen.

Fontana di Madonna

Überall konnte man historische Gebäude sehen, in alte Kirchen gucken (und eigentlich keine Fotos machen)

Basilika Sant’Anastasia

Über den Fluss gucken und theoretisch noch mehr durch die Antike schlendern.

Haben wir in den vielen verwunschenen Gassen entdeckt.
Es handelt sich hierbei um Deko eines kleines Restaurants.


Blick nach Castel San Pietro über dem Etsch


Statue von Romeo und Julia

Aber weil uns dann auch irgendwann die Füße weh taten, wir aber noch ein bisschen mehr von Romeo und Julia sehen wollten, sind wir noch an dieser Skulptur und dem Geburtshaus von Julia vorbei gegangen.

Julias Geburtshaus



Auf dem Rückweg sind wir dann wieder an dieser Statue vorbei gekommen:

Statue von Michele Sanmicheli,
einem berühmten Architekten und Stadtplaner der Renaissance


Und haben auch die Karte von Verona entdeckt. 
Dabei haben wir erstmal gesehen, dass es sich bei dem entfernten Gebäude über dem Fluss um das Castel San Pietro gehandelt hat, welches ebenfalls eine Arena besitzt. Und auch sonst sind wir mit der Hand mal entlang gefahren, wo wir überall lang gekommen sind. Eine wirklich tolle Karte!



Am Bahnhof wollten die Kinder noch etwas zum Abendbrot mitnehmen. Da das bekanntermaßen nicht immer so einfach ist, haben wir uns umso mehr gefreut, als wir fertige glutenfreie Sandwiches im Kühlregal gefunden haben. Diese haben den Kindern richtig lecker geschmeckt. Sie waren so glücklich!
Zufrieden sind wir wieder nach Peschiera gefahren.

Kleiner Tipp bezüglich der Tickets:

Man kann die Zugtickets natürlich auch im Bahnhof kaufen. Allerdings gibt es in Peschiera nur 1 Schalter und 1 Automaten. Bei uns standen überall Schlangen, so dass wir unser Ticket nach Verona kurzerhand doch online bestellt hatten. 1 Fahrt für uns als Familie waren 15 €. Da man für Hin- und Rücktickets angeben muss, wann man zurück fahren möchte, haben wir nur Oneway Tickets geholt.
Auf zurück in Verona war das Ticket kaufen um einiges bequemer, denn dort gab es mehrere Automaten. Wir Erwachsene haben da glaube 4€ und die Kinder ca. 1€ für die Tickets bezahlt. Also super günstig. Kinder bis 13 Jahren zahlen in Italien den Kindertarif, weswegen wir dieses Mal noch Glück hatten 😉
 


Ich kann es nur empfehlen Verona einen Besuch abzustatten. Es ist wirklich eine sehr hübsche, antike Stadt mit einem typischen, italienischen Flair - so wie wir es erwartet haben.

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