Zu meinem runden Geburtstag habe ich von meinem Mann eine Fahrt mit Polster & Pohl zum Musical König der Löwen geschenkt bekommen. Er hat mir die Überraschung damals in ein Puzzle verpackt, welches ich erst zusammen legen musste, um das Geschenk zu erlesen.
Nun ist einige Zeit vergangen und endlich kam das besagte Wochenende!
Endlich war es soweit!
Leider hatten wir wettertechnisch (und leider auch Straßentechnisch) nicht das beste Wochenende abbekommen, aber im Großen und Ganzen hat es schon gepasst.
Abfahrt
Los ging es Samstag früh 8:00 Uhr mit dem Reisebus nach Magdeburg. Hier war unser 1. Halt, auch um noch weitere Fahrgäste abzuholen.
Danach ging es in Richtung Hamburg. Allerdings mussten wir vorher noch einen Zwischenstopp beim Rasthof Allertal machen. Einfach war die Fahrt für den Busfahrer sicherlich nicht. Denn in Magdeburg erden ähnlich wie in Halle so einige Brücken restauriert und abgebaut, sodass die Straßen teilweise wirklich sehr eng waren und auch in Hamburg wurden einige Straßen übers Wochenende gesperrt, um zu Bauen. Somit dauerte unsere Hinfahrt einfach mal 7 Stunden!
Dann konnten wir aber endlich ins Hotelzimmer und hatten dort knapp 2 Stunden Aufenthalt. Wir waren im Best Western Plus Hotel Böttcherhof untergebracht, welches man tatsächlich nur empfehlen kann. Allerdings würde ich es privat wohl eher nicht buchen, da es mir zu abgelegen wäre. Man hat zwar eine Bushaltestelle direkt vor der Nase, aber insgesamt wäre es mir zu weit weg von der Hamburger City.
Die 2 Stunden Wartezeit haben wir dafür genutzt, um uns ein wenig auszuruhen (Busfahren strengt doch ganz schön an), um einen kleinen Spaziergang zum nächsten Discounter zu machen, da uns bereits auf der Fahrt aufgefallen ist, dass wir einiges vergessen hatten und mit Fernsehen.
Endlich Musical-Time
Gegen 17 Uhr ging es dann in die Hamburger City. Da auch andere Musicals besucht wurden, hat jeder seine Instruktion zum Abholen bekommen und wurde in der Nähe des Musicals rausgeschmissen. Wir hatten Glück, bei uns war es daher direkt an den Landungsbrücken. Somit war auch die Reeperbahn nicht weit.
Wir wollten diese freie Zeit nutzen, um eigentlich gemütlich was Essen und trinken zu gehen. Wo sind wir aber am Ende gelandet? Zu Besuch in der Bar vom Monopol Hotel, wo unser Kumpel gerade sein Männerwochenende erlebte. Wir haben ihn komplett überrascht, weil er nicht wusste, dass wir ebenfalls in Hamburg zu Besuch sind. Er und auch seine Kumpels haben sich gefreut und fanden die Abwechslung glaube recht erfrischend.
Nun hieß es aber wieder fix an die Landungsbrücken zurück kommen und noch was zu essen besorgen. Ein Fischbrötchen alleine hat uns leider nicht wirklich satt gemacht, somit gab es bei mir auch noch Fish und Chips, diese dann aber halb im gehen und Boot fahrend.
Denn wir wollten natürlich rechtzeitig ein Boot bekommen, welches uns zum Musical überfahrt.
Am nächsten morgen ...
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| Elbphilharmonie |
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| Miniatur Wunderland und Hamburg Dungeon |
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| Barkassenfahrt |
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| Fernsichtbrücke Richtung Elbphilharmonie |
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| Reepschläger am Millerntorplatz |
Diese pinke Seemanns-Statue (ein etwa 4 Meter hoher, auffälliger pinker Seemann mit einem
Reep/Seil über der Schulter) ist Teil einer temporären Kunstinstallation im Rahmen des
Jubiläums „400 Jahre Reeperbahn“.
Die Figur erinnert an die historischen Reepschläger, die im 17. Jahrhundert auf langen
Bahnen (eben der Reeperbahn) die Tauwerke für die Schiffe herstellten.
Sehe nur ich die typische Disney-Schrift bei "Reeperbahn" 😁?
Die ganze Fahrt ging mit kurzer Unterbrechung ungefähr bis 12 Uhr und wir bekamen noch eine kurze Toilettenpause von 15 Minuten an den Landungsbrücken bis es endlich wieder Richtung Heimat gehen sollte. Tatsächlich konnte ich nämlich schon wieder nicht mehr sitzen. Somit wieder der Beweis, dass ein Langstreckenflug einfach nichts für mich wäre. Und dabei hat man mit dem Bus nach 2-2,5h immer eine Pause.
Heimreise
Die kurze Pause an den Landungsbrücken haben wir heimlich dafür genutzt, um uns noch fix ein Fischbrötchen und Alsterwasser/Astra zu besorgen. Zeitlich hat das, zumindest bei uns, auch wieder 1A hingehauen, bei dem ein oder anderen Mitfahrer natürlich mal wieder nicht.
Ich sag es immer noch, Busfahrer möchte ich manchmal auch nichts ein. Er sah nämlich seine Fahrzeit bzw. seinen Feierabend in sehr weiter Ferne. Denn er wusste bereits, dass es auch Heimwärts den ein oder anderen Stau geben wird. Somit haben wir dann insgesamt bis nach Hause noch 6,5 h gebraucht.
Dazwischen gab es aber nochmal einen Halt auf einer Raststätte und in Magdeburg.
Dabei ist uns aufgefallen, dass wir gar nicht wussten, dass Magdeburg eine richtige Burgmauer besitzt. Wir haben uns gesagt, dass wir das vielleicht auch irgendwann mal auf die Agenda schreiben sollten - eine Hopp-on-Hopp-off Tour durch Magdeburg. Denn auch wenn es sich um unsere Landeshauptstadt handelt, war ich in meinem Leben vielleicht 2x dort.













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